Es gab Zeiten, in denen die Musik wichtig war. Oh was: Musik war das Wichtigste auf der Welt, und manchmal sogar noch wichtiger als die Liebe. Der erste Kuss geschah – aber Bowies neues Album Oasis, Pulp, blieb. Er kaufte Geld in der Tasche, sparte bei WOM oder Saturn, legte es auf seinen eigenen Plattenspieler oder in den CD-Player, hörte die ersten Töne – und das Leben war perfekt. Morning Glory? – Was kann mit dir passieren, wenn Liam Gallagher „Hola“ singt? Aber es war 1995, heute ist es 2018. Und die Gallagher-Brüder wussten bereits: „Es wird nie wieder dasselbe sein. Es wird nie wieder so schön sein.

Im Jahr 2001 steckte Steve Jobs mit seinem ersten iPod 1.000 Songs in die Hosentasche. Und die Discs und CDs, die als Schatz aufbewahrt werden, sind zu einer schneeweißen Box von der Größe einer Zigarettenschachtel geworden, die von Jonathan Ive, dem Design-Guru von Apple, wunderschön gestaltet wurde. Seit 2003 kostet das Herunterladen eines Albums aus dem iTunes Music Store 9,99 Euro. Und „Mensch“ oder „Die Reklamation“ von Herbert Grönemeyers Helden war jeden Cent wert.

Wir haben 5 Tipps, wie 2018 Musik wieder Spaß macht.

1. Leistungsstarke Kopfhörer

Die im Lieferumfang der Smartphones enthaltenen Kunststoffkoffer sind mit ihrem kleinen Klang eine Beleidigung für die Ohren – und für jeden Musiker. In-Ear-Kopfhörer wie der Sony MDR-EX450AP bieten für nur 30 Euro einen wesentlich besseren Klang. Die kabellosen AirPods von Apple klingen mit 160 Euro noch besser. Und wenn Sie keine Ohrstöpsel, sondern echte Kopfhörer wollen, dann ist der Beoplay H4 (220 Euro) des dänischen Herstellers Bang & Olufsen mit seinem schönen und außergewöhnlichen Klang großartig. Sie übertragen auch drahtlos über Bluetooth.

Das 500 € Beoplay H9i klingt dank seiner aktiven Rauschunterdrückung noch besser. Und anstelle von Smartphone-Lautsprechern sind die drahtlosen Yamaha WX-030-Lautsprecher (180 Euro) derzeit die preiswerte Beratung von Warentest. Es ist nicht notwendig (aber es ist möglich), der beste Redner der Welt, das Phantom Devialet für 1.500 Euro, das auch in der Funktion des französischen Präsidenten Emmanuel Macron steht.

2. Schluss mit CDs

Die Überreste der 80er Jahre sind heute ein nutzloses Format. Sie sind nicht so komfortabel wie digitale Downloads, und sie sind nicht so sinnlich und begehrenswert wie Vinyl. Lasst sie gehen! Silberne Schallplatten sind ebenso überflüssig wie das Medium zwischen alter und neuer Welt, dass David Garrett ebenso überflüssig ist wie das Medium zwischen Rock und klassischer Musik. Niemand braucht eine Geige, die den „Thunderstruck“ spielt. Also: Scannen Sie die neuesten CDs! Und dann, um unterwegs zu hören, muss man sich auf das Herunterladen und Streaming verlassen können, und um die Musik zu Hause zu genießen, muss man sich auf Vinyl verlassen.

3. Machen Sie eine Musik-Diät

Laden Sie alle Songs der Welt herunter und legen Sie sie auf Ihr Smartphone – es mag verlockend klingen, aber es gibt Ihnen auch das Gefühl, dass Sie sich mindestens so voll fühlen wie ein überfülltes Gericht am Buffet nach Belieben. Wenn Sie die Musik wieder genießen möchten, können Sie z.B. fünf Alben pro Monat begrenzen. Und dann hören Sie diese Musik, anstatt Hunderte von Songs hochzuladen, die dann in den Speicher Ihres Smartphones eindringen, ohne auf Sie zu hören. Musik wird immer dünner und dünner in den Ohren.

4. gute Klangqualität

Die berühmten 1000 Songs von Steve Jobs mit Hosen in der Tasche – es funktionierte nur, weil die Songs durch mangelnden Stauraum während der Kompression wie eine Zitrone zerquetscht wurden. MP3s mit 128 Kilobit pro Sekunde ihres Höhlenstils, aber damals waren sie Standard. Denn die Festplatte des ersten iPod hatte nur 5 GB Platz. Heute kostet eine 32GB MicroSD-Speicherkarte 15 Euro, aber die alten Creator-Dateien mit ihren 128 Kilobit können nicht zerstört werden.

Wer sie noch hören kann: Löschen Sie sie, scannen Sie die CDs erneut und suchen Sie gleichzeitig nach Downloads oder Streams mit 256 oder 320 Kilobit. Für diejenigen, die ihre Ohren ruinieren wollen, bieten Geschäfte wie HD Tracks hochauflösende, verlustfreie Audiodaten. Schließlich sehen wir im Fernsehen keine Schwarz-Weiß-Programme mehr.

5. komplette Alben hören

Viele Bands und Sänger haben die Musikkassette als neues Mittel der Wahl entdeckt. Warum zwingt es den Hörer, dies in der Praxis zu tun? Warum zwingt es den Hörer praktisch dazu? Weil es den Hörer praktisch zwingt, es zu tun. Weil es den Hörer praktisch zwingt, die Alben noch einmal zu hören. Weil der Schwanz langweilig ist und nie an die richtige Stelle führt. Einmal war es selbstverständlich, sich Platten anzuhören. Heute dominiert die Musik der Snacks, was große Kunst fast unmöglich macht.49

Referenz: Tipps für gute Musik